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Kirkpatrick

Reaktionsebene Kirkpatrick

Kirkpatricks Reaktionsebene - Die Zufriedenheitsabfrage direkt nach der Maßnahme

Die Reaktion wird oftmals mit dem sogenannten Happy-Sheet direkt nach der Weiterbildungsmaßnahme abgefragt. Dieser Fragebogen liefert erste Indizien zum Nutzen und möglichen Lernerfolg.

Kirkpatricks Lernebene

Die Ebene des Lernerfolgs - Wurde durch die Maßnahme neues Wissen generiert?

Hierbei handelt es sich nach Kirkpatrick um die Frage, inwieweit Teilnehmer als Folge der Maßnahme ihre Einstellung verändert, ihr Wissen erweitert oder ihre Fähigkeiten ausgebaut haben.

Die Lernforschung zeigt, dass die Fähigkeit zur Einschätzung des Lernerfolges durch den Lernenden selbst nur begrenzt ist. Fragen zum Lernerfolg werden deshalb häufig in der nachgestellten Transfermessung inkludiert.


Die Ebene der Verhaltensänderung - Hier kommt es zur Transferüberprüfung

Die dritte Ebene von Kirkpatrick misst, ob die gelernten Inhalte tatsächlich eine Veränderung des Verhaltens bewirken. Hierbei ist es entscheidend ob es zum Lerntransfer kommt. Die Verhaltensänderungen werden beeinflusst durch:

  • Das Lernklima und die Umgebung
  • Die intrinsische Motivation des Teilnehmers
  • Durch ein Belohnungssystem
  • Kirkpatricks Verhaltensebene

    Kirkpatricks Ergebnisebene

    Die Ergebnisebene - Der Wunsch nach einem messbaren Vorher-Nachher-Vergleich

    Diese Ebene untersucht die finalen Ergebnisse der Weiterbildungsmaßnahme. Oftmals in einer erhöhten Produktion oder höheren Verkaufszahlen gemessen. Hier besteht jedoch das Problem der Multikausalität.

    Stakeholder

    Fokussieren Sie sich auf eine Auswertung mit Aussage - Nicht auf konstruierte Zahlen

    Sicherlich haben Zahlen Ihren Reiz und eine sinnvolle Return-on-Investment Rechnung eine wertvolle Aussagekraft - jedoch ist der ROI im Falle der Evaluation von betrieblicher Weiterbildung nicht monokausal zu berechnen. Die Theorie und Praxis verabschieden sich deshalb immer mehr von dieser Wunschvorstellung, suchen aber nach einer aufschlussreichen Alternative zu Kirkpatricks Modell.

    Der stakeholderbasierte Ansatz löst dieses Problem. Erstmals werden alle beteiligten Partien und deren Ansprüche berücksichtigt, sodass die Bereitschaft zur Evaluation deutlich steigt und die erhobenen Daten an Aussage gewinnen. So erhalten Sie eine valide Aussage über den tatsächlichen Nutzen einer Maßnahme für das Unternehmen.

    In unserem Video erklären wir Ihnen das Evaluationsmodell nach Kirkpatrick nochmals. Sie werden zusätzlich zu den bisher bekannten vier Stufen eine weitere zu sehen bekommen, die das das Kosten-Nutzen-Verhältnis beschreibt.